Als Supernurse mache ich mich auf den Weg nach Nairobi ✈️ Ich fliege über den Zürich Flughafen nach Abu Dabi, und dann weiter nach Nairobi. Dort werde ich zuverlässig vom freundlichen Fahrer Josh abgeholt. Mit ihm führe ich gleich ein freundliches Gespräch und fühle mich sicher und gut angekommen. Gleichzeitig erfahre ich schon über den Ernst des Alltags den die Menschen hier bewältigen, was so fern von dem ist was wir täglich leben.
Mein Auftrag als Supernurse ist im Waisenheim zu arbeiten. Ich freue mich darauf mich pflegerisch und pädagogisch um die Kinder zu kümmern und ihnen ein Gefühl von Nähe und Sicherheit zu vermitteln. Einen Bezug aufzubauen und schöne aber auch echte Momente zu erleben. Ihnen das Gefühl zu geben, sie dürfen Kind sein, sie dürfen sein wer sie sind und das ist wunderschön.
Mein Abflughafen ist Zürich. Ich Reise mit einem aufgeregten und etwas mulmigem Gefühl. Ist es die richtige Entscheidung die sichere Schweiz für eine Reise nach Afrika vorübergehend zu verlassen ?
Ich komme in Nairobi an.
Ich musste ein Visum für Kenya beantragen. Zudem eine Abrede Versicherung abschliessen. Mit vielen Unterlagen hat mir Supernurse geholfen. Das Visum war schnell da, dennoch war es gut alles frühzeitig, so einen Monat im Voraus zu erledigen.
Es waren keine nötig. Ich habe mich beim Auswertigen Amt über Bestimmungen informiert. Mein Impfstatus ist aktuell. Bei Bedarf kann man sich beim Hausarzt informieren lassen. Oder zum Tropen Arzt gehen.
Ich habe nachgelesen dass für die Einreise nach Kenia ist ab dem 5. Januar 2024 eine kostenpflichtige „Electronic Travel Authorization“ (eTA) erforderlich, das vor der Reise online beantragt werden muss. Zusätzlich benötigt man einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist. Auch braucht man ein Rück- oder Weiterreiseticket.
Einen Finanz Plan erstellen, Temporäre Stellen vor und nach der Reise sicher zu haben und meine Pflanzen ordentlich zu giessen. Meine Wohnung habe ich ordentlich hinterlassen damit ich mich nach der Reise nur um das Gepäck kümmern muss. Ich habe mir ein Tagebuch mitgenommen, und einem motivations Spruch, um all meine Gedanken und Emotionen festhalten und loslassen zu können.
Angepasste, bedeckte aber luftige und lockere bequeme Kleidung, einpaar Bikinis, Sandalen, Supplements, Tee, Bücher, Sport Kleidung und ein Seilspringen Seil und Pflegeartikel, sowie Geschenke für die Kids. Und einen Laptop für die Kids von Supernurse.
Ich freue mich darauf die Afrikanische Kultur so intensiv und authentisch kennenzulernen. Und ich freue mich sehr auf die Kinder. Auch freue ich mich auf die wilden Tiere und die Natur. Der Gedanke an Gutes und warmes Wetter und die Sonne macht mich glücklich. Ich freue mich auf das unbekannte.
Davor von Männern viel angesprochen und angemacht zu werden. Vor der Sicherheit vor Ort. Vor der politischen Lage. Davor sehr aufzufallen. Allgemein als allein Reisende Frau dort hin zu gehen. Ich habe Respekt vor dem Unbekannten.
Ich freue mich eigentlich darauf noch nicht so wirklich zu wissen was auf mich zukommt. Ich stelle mir vor als eine stärkere Person zurück zu kommen. Ich denke die Erfahrung ist für meine Charakter Bildung förderlich. Und man wird sicher besser darin Grenzen zu setzen und für sich und andere einzustehen.

Mein Flug war sehr angenehm 😴 Da wir Nurses unter chronischem Schlafmangel leiden, kann ich überall und immer schlafen 😂 daher war die Reise sehr angenehm. Etihad Airwais ist auch eine gute Airline.
Es gab keine Probleme bei der Einreise. Gott sei Dank verlief alles gut. Es hat braucht einfach eine Weile bei der Anmeldung. Das ist normal in Kenya. Pole Pole und den Moment geniessen. Ich konnte am Flughafendirekt Geld wechseln, von Euro in Kenya Schilling.
Ich habe mit Josh geschrieben als ich ankam. Es sind viele Leute da die einen voll reden. Ich denke es ist gut zu schreiben bevor man raus geht, um zu wissen wo man ihn trifft. Er kam dann gleich auf mich zu und half mir netterweise mit dem Gepäck.
Josh war direkt sehr freundlich und kommunikativ. Wir hatten gute Gespräche. Gleichzeitig war ich schockiert über die Lage in Kenya, die ich von den Gesprächen mit den Menschen vor Ort erzählt bekommen habe. Angela die Gastmutter hat mich auch sehr herzlich aufgenommen.
Mir gefällt das liebevolle und gemütliche Zuhause von Angela. Man hat alle Räume wie Wohnzimmer und Küche zur Verfügung und gleichzeitig auch seine Privatsphäre so gut es geht. Am liebsten mochte ich den Garten, der Blick aufs grüne tut echt gut.
Da hab ich nicht so viel zu sagen. Da man nach Afrika reist finde ich sollte man nicht zu viele Erwartungen haben, und wegen den Menschen reisen, nicht wegen fancy Unterkünften. Es ist ähnlich wie ein Hostel, was für mich voll okay ist.
Angela ist eine ganz liebe und fürsorgliche Gastmutter. Sie kocht immer so leckeres und gesundes Essen das echt gut tut. Ich bin vegan und freue mich, dass sie immer vegan gekocht hat. Ich schätze es sehr dass sie immer gefragt hat wie es einem geht und mit Gesprächen geholfen hat neue Perspektiven zu sehen und zu glauben.
Ich finde es schön wie das Kinderheim gestaltet ist. Ich mag dass überall motivierende Sprüche stehen die den Kindern von klein auf Glauben und Hoffnung vermitteln. Auch finde ich die Pfalzen überall schön. Ich freue mich das die Kinder einen Musik Raum haben. Auch die Schlafzimmer finde ich herzig. Am meisten freue ich mich dass die Kinder genug zu essen bekommen, gesundes und reichhaltiges Essen und eine grosse Portion. Es freut mich so sehr zu sehen dass die Kinder satt werden.
Ich finde es schade das alle Spiel und Malsachen eingesperrt werden und dass die Kinder, auch Kleinkinder keinen Zugriff darauf haben. Auch an Wasser kommen die Kinder nicht gut. Seife zum Hände waschen fehlt oft, was wichtig ist da sie mit den Händen essen. Und eine Sicherung dass die kleinen Kinder nicht alleine die Treppen hoch und runter gehen. Vorallem wichtig wäre ein Aufbewahrungsort fürs Essen im Erdgeschoss, da die Kinder das alles, sehr schwere Säcke mit Weizen, Bohnen alle alleine hoch tragen müssen. Was unglaublich schwer und anstrengend ist. Sie müssen das in den 3. Stock schleppen.
Favour war so lieb und führsorglich zu den Kindern. Ich finde sie war die perfekte Mischung zwischen streng und liebevoll. Die Auntys waren sehr lieb und haben für die Kinds gekocht und abgewaschen. Ich verstehe dass das viel Arbeit ist, gleichzeitig hätte ich mir gewünscht dass sie auch die Kleinkinder mal wickeln und sauber machen würden, da wenn nicht ich das übernehme es sonst die älteren Kinder machen, und so sind die Kleinkinder über Stunden in ihren Ausscheidungen, was wir alle wissen das nicht gut für die Hautverhältnisse und Infektionen ist. Mama Alice ist eine einerseits herzliche und führsorgliche und gleichzeitig strenge Leitung. Ich verstehe dass strenge sein muss, um die Kinder auf das Leben in Afrika vorzubereiten. Ich finde es trotzdem nicht okay dass es für sie normal ist die Kinder zu schlagen, auch heftig, und mit einem grinsen im Gesicht sagt „ja ich schlage die Kinder manchmal“ während sie leidend weg schauen..








So viel habe ich nicht unternommen da ich mich nicht so sicher in Nairobi gefühlt habe, daher würde ich empfehlen zu zweit zu reisen. Mit einer Gruppe von Voulenteets sind wir zum Giraffen Center gefahren. Mit einer Freundin vom Projekt sind wir gerne einen Matcha trinken gegangen. Ansonsten waren wir Essen. Das Rooftop Café 270 kann ich empfehlen, das hat eine ganz schöne Aussicht. Man sieht den Sonnenuntergang und die Skyline sehr schön. Dort waren wir auch im Gym. Der Masi Market war auch eine schöne Unternehmung in der Gruppe.
Die besten Sehenswürdigkeiten sind aufjedenfall die Safari. Es ist so besonders die Natur und Wilden Tiere, in ihren natürlichen Lebens Umgebung, zu beobachten. Auch das 270 Rooftop. Und Sycling ist so lecker zum Essen gehen, richtig gutes und günstiges authentisches Kenyanisches Essen. Mit den Händen zu essen und mit seinen Freunden zu feiern fand ich toll. Diani Beach, in Mombasa ist auch eins meiner Highlights. Das ist 6 h mit dem Zug entfernt. Den Zug muss man einfach früh buchen. Da kann man auch eine Kongo River Tour machen, was sehr schön ist.
Ich habe am meisten das Piki Piki genutzt, was ein Motorrad zum mitfahren ist. Der Fahrer Vincent war sehr nett und hat mich immer zuverlässig abgeholt, er fährt auch sehr sicher. Matatu ist der lokale Bus, der ist lustig mit lauter Musik und sehr günstig, aber unbedingt mit anderen zusammen fahren. Ich mochte den RnB den sie dort gespielt haben.
Zuhause und in Cafés. Ich habe eine Safarilink SIM Carze benutzt. SIM Karten kaufe ich nie direkt am Flughafen, da diese dort oft teurer sind. Vor Ort ist es besser. CIVIS, das Office vor Ort, hilft dir damit.
Ich fande die Rooftop Bar 270 am besten. Die Aussicht ist echt wunderschön. Das Getränk Daue kann ich sehr empfehlen. Das ist heisser Ingwer mit Zitrone und Gewürzen. Sooo gesund und lecker. Es ist immer ein angenehmer vibe dort und die Mitarbeiter sind nett. Getränke sind lecker und es gibt gekochte Bananen. Diese heissen Plantain. Kann ich sehr empfehlen.
Den Strand in Diani Beach finde ich wunderschön. Von hier aus schreibe ich auch gerade meinen Bericht. Das Wasser ist wunderschön türkis und der Sand ist weiss. Das Wasser ist angenehm warm. Es ist ganz ruhig und entspannend hier. Perfekt zum runterfahren und reflektieren.
Bei Angela der Gastmutter gab es das leckerste und authentischste Essen, auch sehr gut verdaulich. Auch im Restaurant Sysling in Nairobi. Es gibt einen grünen Kartoffelbrei mit Mais, den mit Gemüse kann ich empfehlen. Ugali mit Spinat finde ich auch sehr lecker. Das Essen hier ist echt ein Traum. Vorallem ist es nahrhaft und gesund.











Ich bin eine Supernurse weil mir die Menschen am Herzen liegen. Weil ich oft darüber nachdenke wie ungerecht die Welt sein kann, und weil ich es darum schön finde mit meinen eignen Händen etwas machen zu können. Meine Aufgabe bei Mums love war mich um die Kinder zu kümmern. Das heisst diese pädagogisch zu betreuen und emotional für sie da zu sein. Mit ihnen zu spielen, tanzen, singen und sie zu beschäftigen. Gemeinsam sie ihre Kreativität ausleben zu lassen. Auch die älteren einfach mal Kind sein lassen, da sie schon viele Aufgaben übernehmen müssen wie putzen und kochen. Die Kinder zu wickeln und mit ihnen Hände zu waschen. Sie beim austeilen des Essens zu unterstützen. Und gute Laune zu verbreiten.



Meine Erwartungen von Afrika und dem Projekt wurden aufjedenfall erfüllt. Ich denke es ist förderlich mit einem offenen mindset hinzugehen und alles auf sich zukommen zu lassen. Ich gehe mit einem
erfüllten Herzen, Dank der liebevollen Momente mit dem Kindern und wunderschönen unvergesslichen Momenten. Ich hätte gesagt dass diese Erfahrung mich emotional machen würde, stattdessen bin ich von Freude erfüllt von so vielen herzlichen Kindern umgegeben gewesen zu sein und zu sehen wie sie gut essen können und mitten im Slump sicher und gesund sind. Trotz all der schönen Erfahrungen war es auch traurig und emotional erschöpfend. Daher war es richtig dann ich mir im Anschluss Zeit am Strand genommen habe, um für mich alleine das alles zu fühlen, reflektieren und los lassen zu können. Und Mitgefühl mit Hoffnung zu ersetzen, indem ich die Kinder in meine Gebete einschliesse und ihnen das Beste zu wünschen.
Ich nehme eine entspannte Haltung zum Leben mit nachhause. Ich habe mir gewünscht dass von der afrikanischen Kultur zu lernen und habe das Gefühl ich konnte eine innerliche entspannte Haltung mitnehmen. Durch einfache Besserungen wie langsam laufen und den präsenten Moment wahrzunehmen, zu geniessen. Im jetzt zu leben. Dem Leben mit einem Lächeln zu begegnen, statt sich Sorgen zu machen. Ich habe gelernt dass an jeder Situation, etwas positives ist, auch wenn es nur eine kleine Sache ist habe ich gelernt darauf den Fokus zu lernen. Ich habe gelernt wie wichtig ist dass wir in der Gesellschaft für einander sorgen und dass jeder wichtig ist. Das ist mir zwar alles bewusst, doch hier wird es auch wirklich gelebt, von allen zusammen seit klein auf. Und das wünsche ich mir für Europa auch. Ich wünsche mir dass wir kommunizieren, auch mit Fremden und fürsorglich für einander da sind. Ich wünsche mir dass wir den Glauben an das gute bewahren.
Es war schon krass sich unsicher zu fühlen. Es war mir zwar bewusst dass in Afrika die Männer aufdringlich sind, durch eine Reise auf die Seychellen. Dennoch hat es mich schockiert und ich denke so habe ich mich noch nie gefühlt. Mit allem anderen kam ich super gut zurecht, da ich so einen verkehr und Lebens Umstände schon von Indien und Asien kenne, das finde ich absolut okay und darum geht meine Reise ja auch nicht. Dafür wurde ich aber auch positiv überrascht wie lieb die Menschen hier sind und was für eine angenehme und lebendige Lebensweise sie haben. Ich fand es etwas krass dass man so oft als weisser Mensch „Mozungu“ abgestempelt wurde und oft nur so genannt wurde. Ich habe noch nie einen unterschied aufgrund von Ethnien und Herkunft gemacht. Für mich sind wir alle eins, das ist für mich schon seit klein auf selbstverständlich. Ich fande es schade ehrlich gesagt, hier ist das erste Mal dass ich mich wegen meiner Hautfarbe anders fühle und das finde ich nicht nötig. Man fällt sehr auf, daran muss man sich gewöhnen.
Vorallem Dankbarkeit nehme ich mit. Dankbarkeit für diese Momente. Dankbarkeit für mein gutes sicheres Leben in der Schweiz und für all das was für uns täglich selbstverständlich ist. Das war mir wichtig, meine Dankbarkeit zum Leben noch tiefer wahrnehmen zu können. Mir hat das warme Wetter wirklich gut getan. Täglich die Sonne auf der Haut zu spüren ist so ein schönes Gefühl. Afrika hat auch einen ganz schönen klaren Himmel. Die Menschen machen das Land aus, ich freue mich sehr die Kultur so intensiv kennengelernt zu haben. Beieindruckend fand ich was für ein Rhythmus Gefühl die Kinder hatten und wie gut sie tanzen konnten. Auch die Musik ist richtig schön und vermittelt ein positives Gefühl. Ein Lied das die Kinder im Musik Unterricht gesungen haben war „I am
Happy today so happy, in Jesus name I am happy.“ „and the way to be happy is to make someone happy“ dieses Lied macht einen glücklich sobald man es sind, vorallem in der Gruppe verbreitet sich dieses schöne glückliche Gefühl. Ich nehme auch den Glauben mit. In Afrika betet man. Wo der Mensch nicht weiter weiss, übernimmt Gott. Das finde ich eine wirklich schöne Einstellung. Ich nehme eine positive und entspannte Haltung zum Leben mit. Und den Glauben an einander.
Ich fand es schlimm von Männern verfolgt zu werden. Nicht mal spazieren und einkaufen zu können und seine Ruhe zu haben. Ich freue mich so sehr wieder nachhause zu kommen und frei rumlaufen zu können. Gut finde ich dafür, dass ich gelehnt habe für meine Freiheit dankbar sein zu dürfen. Ausserdem haben diese Erfahrungen mich achtsamer für meine Umgebung und eigene Sicherheit gemacht. Ich fand es schade dass alles was man den Kindern geschenkt hatte direkt am gleichen Tag weg gesperrt wurde und dass immer mehr von einem verlangt wurde. Es ist Potenzial da dass die Kinder besser leben, spielen können und es wird ihnen nicht gegönnt. Eine Seife die ich geschenkt habe stand da 5 Minuten, dann hat es jemand sofort weg gemacht. Das gleiche mit Windeln und feuchttüchern. Ich musste eine eigene Wickel Tasche täglich mitnehmen, sie haben mir das was ich gekauft habe nicht zur Versorgung der Kinder zur verfügt gestellt. Ich habe gesehen wie viele Geschenke gebracht haben und die Kinder eigentlich nichts davon hatten. Das Gefühl aufgeputzt zu werden ist schrecklich und tut weh. Wir kommen zum helfen, nicht um ausgenutzt zu werden. Schade fand ich auch dass die Kinder zu streng behandelt und geschlagen wurden. Ich finde das mit dem schlagen geht garnicht, und dass es da normal ist werde ich nie verstehen, das gehört verboten. Ich hoffe Afrika ändert sich zum besseren, da diese Nation so viel wunderbare Menschen und so viel Potential für positive Veränderung hat. Ich wünsche ihnen wirklich eine strahlende und sichere Zukunft von Herzen.