Ich mache mich mit meiner Freundin Laetitia auf die Reise nach Kenia in die Hauptstadt Nairobi um an Projekten in mindestens einem medical centre teilzunehmen.
Schon seit einer langen Zeit bin ich an einem Einsatz im Ausland interessiert.
Ich möchte über meine comfort zone herauswachsen und meine Hilfe anbiete wo sie gebraucht wird. Ich bin gespannt auf neue Erlebnisse.
Mein Auftrag ist es wie oben bereits erwähnt in einem oder sogar mehreren medical centren in einem mir fremden Land mit begrenzten Ressourcen Einblicke zu kriegen und meine Kompetenzen anwenden zu dürfen um zu helfen.
Auch möchte ich mehr über die Menschen, deren Einstellung und das Leben in Kenia erfahren. Ich bin mir sicher, dass ich einiges dazu lernen werde. Ich habe gelesen, dass die Pflegenden viel Fachwissen haben und hoffe, dass mir das eine oder andere beigebracht wird.
Wir sind von Zürich nach Frankfurt geflogen
Von Frankfurt flogen wir direkt nach Nairobi an den Jomo Kenyatta Flughafen. Der Flug dauerte etwa 8 Stunden
Ich musste ein Toursitenvisum beantragen. Dafür erhielt ich von Supernurse einen Invitation-Letter. Dieser wurde mir etwa zwei oder drei Wochen vor der Reise zugesendet. Das Visum erhielt ich glaube ich drei Tage nach dem Beantragen.
Weitere obligatorische Papiere benötigte ich für die Reise nicht.
Im Tropeninstitut Basel haben Laetitia und ich uns beraten lassen. Ich liess mich gegen Gelbfieber und Tollwut impfen. Zudem wurden uns Malariatabletten empfohlen. Diese müssen wir in Nairobi nicht einnehmen. Sobald wir die Stadt jedoch verlassen würden zB um nach Masai Mara oder Mombasa zu reisen müssen wir einen Tag davor, während dem Aufenthalt und sieben Tage danach die Prophylaxe einnehmen.
Man benötigt eine "electronic travel authorization" (ETA) also ein Touristenvisum das man mittels dem Invitationletter beantragen muss und einen Reisepass, welcher noch mindestens 6 Monate nach der Reise gültig ist.
Das wichtigste für mich war, dass meine Katze für diese Zeit nicht alleine ist. Mein Freund bleibt solange in meiner Wohnung, bis ich zurück bin. Meine Wohnung habe ich gründlich geputzt.
Von meiner Familie und Freunden habe ich mich verabschiedet.
Ich habe mir eine Packliste angefertigt und besorgte mir vor meiner Reise alles was ich benötige.
Von der Kleidung her packte ich etwas für jedes Wetter ein, da während meinem Aufenthalt noch Regenzeit ist und ich gesehen habe dass es abends und nachts ziemlich abkühlen würde. Ausserdem packte ich offene sowie geschlossene Schuhe ein.
Ich habe meine Reisedokumente und Impfpass kopiert und auch im Original dabei.
Meine Reiseapotheke ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil, denn falls ich krank werde habe ich schon das wichtigste dabei und muss das nicht noch besorgen. Darunter gehört auch meine Malariaprophylaxe.
Insektenspray und No-Bite für auf die Kleidung haben Laetitia und ich auch besorgt.
In Kenia benutzt man dreipolige Stecker, deswegen habe ich mir einen Adapter gekauft. Eine Powerbank packte ich ebenfalls ein.
Als Geschenke bringen wir Schweizer Schockolade, Spiel- und Malsachen mit.
Wichtiger/teurer Schmuck ziehe ich aus und lasse es in der Schweiz.
Am meisten freue ich mich auf die neuen Erfahrungen und auf die Stadt Nairobi und hoffentlich auch Mombasa.
Bisher sah ich nur Bilder und kenne persönlich niemand der in Kenia war oder mit der Organisation "Supernurse" gearbeitet ist.
Das Leben in Kenia wird sich bestimmt stark von dem in der Schweiz unterscheiden, darauf bin ich sehr gespannt. Die Krankenhäuser sind laut anderen Erfahrungsberichten nicht so gut ausgestattet wie in der Schweiz. Ich bin neugierig, wie die Pflegenden und Ärzte mit den begrenzten Ressourcen umgehen. Gespannt bin ich aber vor allem auch auf die Patienten, deren Erkrankungen und die Unterschiede zur Schweiz. Ich kann mir vorstellen dass die Betreuung/Behandlung der Patienten anders sein wird aufgrund kultureller Unterschiede.
Ich hoffe, dass alle freundlich zu uns sind und uns Inputs geben und in ihrem Alltag teilnehmen lassen.
Wirklich eine Angst habe ich nicht.
Am meisten Gedanken mache ich mir aber, was wohl wäre wenn ich oder Laetitia krank werde.
Im Tropeninstitut, durch meine Vorbereitung und auch Gespräche mit meinen Arbeitskollegen konnte ich diese Gedanken etwas ruhen lassen.
Mir ist auch bewusst, dass ich als weisse Person auffallen werde und hoffe, dass ich keine negative Erfahrungen diesbezüglich machen muss. Für mich ist es in Ordnung, wenn Menschen neugierig sind aber mir ist es wichtig dass ich mich immer sicher fühle.
Ich stelle mir eine gute Mischung zwischen Arbeit/Lernen und Kennenlernen einer fremden Kultur vor. Ich möchte nicht nur bezüglich meines Berufes dazulernen sondern auch mehr über das Leben der Einheimischen wissen. Auch möchte ich Orte in Kenia besuchen wie zum Beispiel eine Safari, wo man Tiere in Freiheit beobachten kann oder die Küste.
Der Flug hat einwandfrei geklappt. Wir haben den Check-in bereits 24 Stunden vor dem Flug gemacht. Mit dem Zug fuhren wir von Basel nach Zürich an den Flughafen und hatten etwa zwei Stunden Zeit. Nach der Kofferabgabe und dem Security Check hatten wir genug Zeit um unser Gate nach Frankfurt zu suchen.
Dieser Flug dauerte nur eine Stunde. In Frankfurt hatten wir etwa zwei Stunden Umsteigezeit. Zeitlich passte das gut, denn wir mussten nicht nochmal durch einen weiteren Security-Check und den Koffer haben wir bereits abgegeben. Lediglich den Pass mussten wir vorweisen.
Der achtstündige Flug nach Nairobi war in Ordnung aber anstrengend, weil ich nicht gerne fliege. Doch die Vorfreude auf das Abenteuer war grösser.
Ein paar Tage vor dem Flug erhielten wir von CIVS die Nachricht, dass wir vom Flughafen direkt abgeholt und zu unserer Gastmutter Angela gebracht werden.
Wir hatten bei der Einreise keine Probleme. Ich denke, wenn man sich gut vorbereitet und alle nötigen Papiere griffbereit hat sollten keine Probleme entstehen. Auf die Koffer mussten wir auch nicht lange warten.
Laetitia und ich hatten unser ETA und Reisepass im Handgepäck, damit wir dies wenn es nötig war direkt vorweisen können. Ein bisschen speziell fand ich, dass man seine Fingerabdrücke abgeben musste.
Uns wurde im vorhinein gesagt, dass wir von jemandem namens Josh von dem Flughafen abgeholt werden. Auch bekamen wir für alle Fälle seine Nummer.
Als wir ankamen, schrieb er uns dass er bereits vor dem Flughafen wartet.
Draussen angekommen, war es meiner Meinung nach chaotisch weil sehr viele Taxifahrer warteten und uns ansprachen. Für mich war das nach so einer langen Reise ziemlich overwhelming. Wir haben Josh dann gefunden nachdem wir ihn anriefen.
Josh war sehr freundlich zu uns und erklärte uns bereits auf dem Weg zu unserer Gastmutter Angela ein paar "typisch-kenianische" Dinge.
Wir kamen abends um etwa 23:00 Uhr bei ihr an und wurden sehr herzlich in Empfang genommen.
Angela zeigt uns das Zimmer in dem wir einen Monat lang unterkommen würden. In dieser Zeit wohnten noch drei andere Volunteers bei ihr, die wir ein bis zwei Tage später kennenlernten.

Mir gefiel, dass wir eine schöne Aussicht und genügend Platz in unserem Raum hatten. Das Haus von Angela ist gross und hat einen Vorgarten in dem man sich bei schönem Wetter sonnen kann.
Ich schätzte es sehr, dass alles unkompliziert war - zB. wenn man auswärts essen wollte oder ein paar Tage weg ist.
Angela ist freundlich und liebevoll zu uns und wir fühlten uns jederzeit willkommen. Sie ist immer erreichbar. Wenn sie nicht zu Hause ist dann kann man ihr einfach auf Whatsapp schreiben.
Eine kleine Katze besuchte uns auch jeden Tag, was ich sehr süss fand denn ich liebe Katzen.
Buruburu nennt sich der Ort an dem wir einen Monat wohnen werden. An unserem Orientierungstag, haben wir gelernt dass Buruburu zu der Mittelschicht gehört. Die Menschen dort sind freundlich und wir wurden oft angelächelt und begrüsst. Ich habe mich jederzeit sicher gefühlt.
Im Umkreis von etwa 10 Minuten hat es Einkaufsmöglichkeiten in denen Laetitia und ich viel Zeit verbrachen, da es dort Lebensmittel und andere Produkte hatte die wir in der Schweiz nicht haben und zum Teil auch noch garnicht kannten.
Die ersten paar Tage hatten wir kein warmes Wasser - dies wurde aber schnell behoben.
Das Zimmer war in zwei Räume unterteilt und man teilt sich ein Badezimmer, sofern andere Volunteers im anderen Raum beherbergt werden.
Die Tür zum Badezimmer konnte man leider nicht ganz schliessen weswegen die Privatsphäre meiner Meinung nach etwas gelitten hat, wenn man das Zimmer mit anderen Volunteers geteilt hat. Leider hat die Toilette von anfang an nicht neutral gerochen obwohl wir sie mehrmals gereinigt haben.
Zeitweise waren wir 11 Volunteers bei Angela zu Hause. Das hat mich jetzt nicht sehr gestört aber es konnte zum Teil schon ziemlich busy werden.
Angela ist ein warmherziger und kommunikativer Mensch. Das finde ich super voraussetzungen als Gastmutter. Sie nimmt jede Person wie er/sie ist.
Unser Wohlbefinden ist ihr wichtig.
Angela ist sportlich - sie geht jeden Tag ins Gym und hat uns uns andere Volunteers auch mitgenommen.
Sie kocht jeden Tag frisch und praktisch nur vegetarisch. Das habe ich als Vegetarierin geschätzt. Das Essen schmeckt gut. Oft gibt es Reis, Bohnen, Linsen oder Ugali. Spaghetti haben wir auch gegessen.




Im Mikulinzi medical centre haben wir die meiste Zeit verbracht. Dort wurden wir herzlich empfangen. Die Pflegenden und Ärzte haben sich uns vorgestellt.
Ich fand toll dass am Morgen immer die Visite direkt als erstes stattgefunden hat. Jeder Patient wurde von dem diensthabenden Arzt und den Pflegenden besucht. HR und Laborantin waren zum Teil auch dabei. Der Arzt gab Anweisungen und Verordnungen, welche die Pflege danach umsetzte.
Im obersten Stock war die Tagesklinik für die Babys. Wir durften helfen die Babys zu wiegen und die Grösse zu messen. Je nach dem benötigten sie auch Impfungen und Medikamente welche wir verabreichen durften. Ich schätzte es, dass man uns so vertraut hat - wir waren aber trotzdem nie allein und durften immer nachfragen.
Mein Highlight war eine Geburt zu sehen. Eigentlich war ein Kaiserschnitt geplant. Jedoch war kein Arzt zur Stelle, weswegen die Krankenschwestern das Baby auf natürliche weise zur Welt brachten. Ich war total begeistert wie viel Fachwissen und Kompetenzen die Krankenschwestern und -pfleger haben.
Ausserdem gibt es einen Injektions Raum, in dem ambulante Patientinnen und Patienten Injektionen und Infusionen erhielten.
Was ich auch positiv fand ist, dass es regelmässig teaminterne Vorträge über verschiedenste medizinische Themen gab. Die Pflegenden und Ärzte sind stehts bemüht sich weiterzubilden.
Drei Tage verbrachten wir im MMM medical centre in den Slums. Dort gab es keine stationären Patienten. Anders als im Mikulinzi wurden dort u.a HIV und Tuberkulose Patienten behandelt. Wir erhielten einen Einblick im Labor und in der Apotheke. Mir gefiel, dass uns alles genau erklärt wurde und wir helfen durfen Proben im Labor auszuwerten und Medikamente abzugeben in der Apotheke. Das MMM medical centre fand ich persönlich von der Organisation besser. Wohler habe ich mich aber im Mikulinzi gefühlt.
Gefehlt haben neben Händehygienemittel wie Seife oder Desinfektionsmittel auch "Medibächerli" diese wurden nachdem sie in Hahnenwasser eingeweicht werden wiederverwendet. Das war für mich ziemlich schockierend, jedoch hat man keine andere Wahl und muss mit den Mitteln arbeiten die einem zur Verfügung stehen. Ich habe auch mitbekommen, dass zT Medikamente gefehlt haben aber ich kann mich nicht erinnern welche genau und ob die noch nachträglich bestellt werden konnten.
Im Mikulinzi medical Centre arbeitet man auch meistens mit dem Kardex - also ohne Computer. Ich habe gesehen dass es einzelne Computer gab, die wurden jedoch meist von HR oder Arzt verwendet.
Ein bisschen hat mir vielleicht auch eine "Einführung" gefehlt. Anfangs wussten wir nicht genau wo was ist und wo wir heute mithelfen sollen. Beim Nachfragen wurde uns aber immer freundlich geholfen und gezeigt was wir machen können.
Obwohl mein Englisch ziemlich gut ist habe ich zum Teil die Menschen nicht genau verstanden. Eventuell lag es daran dass generell eher leise gesprochen wurde oder vielleicht auch dass oft die Sprache zwischen Suaheli und Englisch geswitcht wurde.
Manchmal war nichts zu tun und mir war zum Teil etwas langweilig. Aber in solchen Momenten konnte man sich gut mit den Mitarbeitenden unterhalten und etwas über das Leben in Kenia/Nairobi erfahren.
Das Team im Mikulinzi war freundlich und hilfsbereit. Ich hatte keine Probleme um mich im Team zu integrieren. Die meisten waren sehr interessiert und kommunikativ. Es gab wenige, welche nicht mit uns reden.
Im MMM centre waren die Menschen ebenfalls freundlich, jedoch nicht so kommunikativ. Uns wurde viel erklärt und die verschiedenen "Arbeitsplätze" wie Labor, Apotheke, Testzenter und Maternity Station wurden klar abgeteilt und die Arbeitenden waren kompetent. Leider habe ich mich trotzdem nicht ganz so wohl gefühlt aufgrund gewisser unangebrachten Kommentaren und Fragen eines Mitarbeiters. Wir haben dies der CIVS weitergeleitet und wurden dabei ernst genommen.







An den Wochenenden unternahmen Laetitia und ich oft etwas.
Wir gingen auf Safari, verbrachten ein Wochenende in Mombasa, besuchten den Farmers Market und assen in guten Restaurants. Auch gibt es im Westland schöne Rooftop bars.
Ich denke durch Social Media wie Tiktok oder Instagram kann man coole/interessante Sachen entdecken.
Am Orientationday fuhren wir in das citycenter und besuchten den masai market. Auf diesem Markt wurden echt schöne Sachen angeboten und wenn man gerne handelt ist das der richtige Ort. In Buruburu gibt es auch einen Markt, welcher an gewissen Ständen hübsche Sachen wie Schmuck verkauft.
Eine tolle Aussicht hat man auf dem "kenyatta international convention centre"
Für mich war der Unterschied von den Slums und Westlands enorm. Westlands ist eine wohlhabende Gegend, in der sich viele Touristen aufhalten - hingegen die Slums sehr arm sind.
Ins Mikulinzi medical centre fuhren wir jeweils mit dem Matatu oder Uber. Das MMM medical centre erreichten wir mit dem Bodaboda - der Fahrer Vincent wurde uns von CIVS empfohlen und er war stets zuverlässig.
Am günstigsten sind Matatus, jedoch wussten wir nur wie man ins Mikulinzi damit kommt. Am sichersten fühle ich mich mit Uber, das war auch nicht wirklich teuer.
Bei Angela hatte ich im gesamten Haus gutes und schnelles Wlan.
Ansonsten habe ich mir vor Ort eine Simkarte geholt und 17 GB Internet draufgeladen. Im Mikulinzi gab es zwar Wlan, das war aber sehr langsam.
Wir haben nicht wirklich Bars besucht. In Buruburu gibt es eine Bar namens "Ignite". Da waren wir zwei Mal mit anderen Volunteers etwas trinken. Die Bedienung ist freundlich und das Ambiente war auch in Ordnung aber etwas dunkel. Die Bedienung erzählte, dass es dort am Wochenende jeweils Partys gibt.
Wir sind einmal in den Alchemist Club im Westland gewesen. Die Stimmung im Club war super. Von der Musik her wurde so ziemlich alles gespielt.
In Nairobi kenne ich keine Bademöglichkeit von der ich weiss. Wir sind Mitte Mai bis Mitte Juni nach Kenia gekommen, da ist Regenzeit.
An unserem letzten Wochenende fuhren wir mit dem Zug nach Mombasa an den Diani Beach.
Der Strand war wunderschön und das Wasser klar.
Angela hat jeden Tag frisches Essen gekocht. Das Essen ist vegetarisch. Oft gibt es Bohnen- oder Linseneintopf. Ich fand das essen gut, jedoch gab es oft das gleiche. Für ein bisschen Abwechslung assen wir in Buruburu in einer Pizzeria namens "Queens Pizza". Dort gibt es ausser Pizza feine Smoothies und Pommes.
Ausserdem waren wir in den Restaurants "beit e selam", "cotton tree", "matbronze café" und war jedesmal zufrieden.







Mikulinzi: Unterstützen beim Babys wiegen, Grösse messen und impfen.
Bei der "wardround"/Visite durfte ich Vitalzeichen messen. Auch durften wir Medikamente kontrollieren und abgeben. Bei einer Geburt zusehen. Zimmer reinigen, Betten frisch beziehen.
MMM: Im Labor führten wir Urin- und Stuhlproben durch und werteten Laborwerte aus. In der Apotheke nahmen wir Rezepte entgegen und gaben Medikamente ab.


Ich versuchte keine Erwartungen zu haben um nicht enttäuscht zu sein.
Aber ich muss sagen, dass ich alles in allem echt zufrieden bin. In den medical centren haben wir viel sehen können und durften mithelfen. Es war mir wichtig dass ich mithelfen darf und nicht nur zusehen.
Ich konnte wichtige Erfahrungen sammeln, nicht nur bzgl. Arbeit sondern generell dem Leben. Wir haben tolle Menschen kennengelernt und schöne Orte besucht.
Für mich hat sich diese Reise total gelohnt. Die Zeit ging schnell vorbei.
Neben schönen Souveniers, Schmuck und Kleidung nehme ich Erinnerungen mit und vorallem Dankbarkeit. Ich bin Dankbar für die Erfahrung und die Menschen die ich kennenlernen durfte. Auch bin ich froh dass ich diese Reise angetreten bin und meinen Horizont somit erweitern konnte.
Trotzdem freue ich mich zurück in die Schweiz zu gehen und mein Leben dort weiterzuleben.
Die Realität war garnicht so fern von dem was ich mir vorgestellt habe. Durch das Lesen von anderen Erfahrungsberichten konnte ich mir bereits einen Eindruck schaffen wie es wohl sein könnte.
Als man dann selbst vor Ort war, war es nochmal etwas anderes. Man musste mit den Ressourcen arbeiten die man hat. Für mich war es zum Teil schon schwierig ohne Seife oder Desinfektionsmittel - daher haben wir uns eines besorgt welches wir immer dabei hatten.
In Buruburu fühlte ich mich wohl, denn die Menschen waren freundlich und es gab viel zu sehen.
Positiv waren die neuen Einblicke im Gesundheitswesen die ich gewonnen habe. Dafür bin ich dankbar.
Der Aufenthalt bei Angela war angenehm, ich fühlte mich wohl.
Auch die Menschen die ich kennenlernen durfte, sei es andere Volunteers, locals oder andere Reisende an der Küste.
Ich lerne jeden Tag etwas neues dazu, sei es auf der Arbeit oder privat.
Auch wenn man sich wohl fühlt muss man immer aufpassen. Mir war bewusst dass man als weisse Person die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Manchmal war mir das ein bisschen zu viel, täglich von Männern angesprochen und angeschaut zu werden.