Als Supernurse mache ich mich auf den Weg nach Nairobi in Kenia. Dort werde ich zwei Wochen als Volunteer arbeiten und vor allem Kinder unterstützen und begleiten. Ich freue mich darauf, eine neue Kultur kennenzulernen, viele neue Menschen zu treffen und Erfahrungen zu sammeln, die ich mit nach Hause nehmen kann. Für mich ist diese Reise etwas ganz Besonderes, weil ich nicht nur ein neues Land entdecken, sondern meine Zeit sinnvoll einsetzen und etwas zurückgeben möchte.
Mein Auftrag während dieser Reise ist es, die Menschen und insbesondere die Kinder vor Ort bestmöglich zu unterstützen. Ich möchte ihnen meine Zeit und Aufmerksamkeit schenken, bei verschiedenen Aktivitäten mithelfen und dort anpacken, wo Hilfe gebraucht wird. Gleichzeitig möchte ich viel von den Menschen vor Ort lernen und einen authentischen Einblick in ihren Alltag und ihre Kultur bekommen
Zürich
Nairobi
Für meine Reise nach Kenia musste ich vorab eine elektronische Einreisegenehmigung (eTA) beantragen. Dafür musste ich verschiedene Angaben zu meiner Person, meiner Reise und meinem Aufenthalt machen. Zusätzlich habe ich darauf geachtet, meinen Reisepass, meine Flugunterlagen und wichtige Reisedokumente dabeizuhaben. Die Unterlagen habe ich ausgedruckt.
Vor meiner Reise nach Kenia habe ich mich frühzeitig über die empfohlenen Impfungen informiert und meinen Impfstatus kontrollieren lassen. Zusätzlich habe ich mich gegen Gelbfieber impfen lassen, um für meine Reise bestmöglich geschützt zu sein. Da in Kenia außerdem ein Malariarisiko besteht, habe ich eine Malariaprophylaxe mitgenommen und bereits vor meiner Reise mit der Einnahme begonnen.
Für die Einreise nach Kenia benötige ich einen gültigen Reisepass sowie eine genehmigte eTA. Vor meiner Abreise habe ich mich über die aktuellen Einreisebestimmungen informiert und alle wichtigen Dokumente vorbereitet, damit bei der Einreise möglichst alles problemlos funktioniert.
Vor meiner Reise war mir besonders wichtig, alle Dokumente und gesundheitlichen Vorbereitungen rechtzeitig zu erledigen. Ich wollte außerdem genügend Kleidung, Medikamente und alles für meinen Volunteer-Einsatz einpacken. Besonders wichtig war mir auch, Geschenke und Spenden für die Kinder mitzunehmen.
In meinem Koffer habe ich Kleidung für zwei Wochen, Hygieneartikel, Medikamente und meine Malariatabletten sowie alles, was ich für meinen Alltag in Kenia brauche. Besonders wichtig waren mir die vielen kleinen Geschenke und Spenden, die ich aus der Schweiz für die Kinder mitgebracht habe.
Am meisten freue ich mich auf die Arbeit mit den Kindern und darauf, sie persönlich kennenzulernen. Ich freue mich aber auch darauf, Kenia und eine für mich völlig neue Kultur zu erleben, neue Menschen kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln, die ich wahrscheinlich mein ganzes Leben lang nicht vergessen werde.
Vor der Reise hatte ich Respekt davor, alleine in ein für mich völlig neues Land zu reisen und nicht genau zu wissen, was mich dort erwartet. Auch die neue Umgebung, die Sprache und die vielen unbekannten Situationen haben mich etwas nervös gemacht. Gleichzeitig wollte ich genau deshalb über meinen eigenen Schatten springen.
Ich stelle mir mein Abenteuer als Supernurse abwechslungsreich und spannend vor. Ich möchte neue Teams, Institutionen und Arbeitsweisen kennenlernen, meine bisherigen Erfahrungen einbringen und gleichzeitig Neues dazulernen. Mir ist wichtig, dass ich mich schnell in ein Team integrieren kann und mit meiner offenen und zuverlässigen Art zu einer guten Zusammenarbeit beitrage. Besonders freue ich mich darauf, neue Herausforderungen anzunehmen und mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.




Der Flug verlief insgesamt sehr gut und ohne grössere Probleme. Natürlich war ich vor der Abreise etwas aufgeregt, gleichzeitig aber auch voller Vorfreude auf das, was mich erwartet. Die Reise war angenehm und ich konnte die Zeit nutzen, um mich auf mein bevorstehendes Abenteuer einzustimmen
Die Einreise verlief zum Glück problemlos und unkompliziert. Ich hatte alle wichtigen Dokumente bereits im Voraus vorbereitet und griffbereit. Dadurch gab es bei der Kontrolle keine Schwierigkeiten und ich konnte entspannt in mein neues Abenteuer starten.
Auch der Weg zum Treffpunkt hat gut funktioniert. Die Informationen zur Abholung waren verständlich und ich konnte meine Kontaktperson ohne grössere Schwierigkeiten finden. Es war beruhigend zu wissen, dass nach der langen Reise alles gut organisiert war.
Ich wurde von Anfang an sehr herzlich aufgenommen. Die ersten Begegnungen waren offen, freundlich und unkompliziert, sodass ich mich schnell willkommen gefühlt habe. Besonders schön fand ich die Herzlichkeit der Menschen und den Austausch mit den anderen Volunteers. Auch wenn am Anfang vieles neu war, habe ich mich sehr schnell wohlgefühlt. Diese ersten Begegnungen haben mir direkt ein positives Gefühl gegeben und waren ein schöner Start in meine Zeit in Kenia.
Am besten gefällt mir die angenehme und entspannte Atmosphäre in unserer Unterkunft. Die Umgebung war ruhig, sodass man sich nach einem langen Tag gut erholen konnte. Ausserdem hatten wir durchgehend Strom und fliessendes Wasser, was ich sehr geschätzt habe und definitiv nicht als selbstverständlich angesehen habe.
Am Anfang musste ich mich natürlich erst an die neue Umgebung und die ungewohnte Situation gewöhnen. Einige Dinge funktionieren anders, als ich es von zu Hause gewohnt bin. Ich sehe das aber auch als Teil der Erfahrung und als Chance, Neues kennenzulernen.
Ich hatte eine Gastmutter, die mich sehr herzlich und freundlich aufgenommen hat. Die anderen Zimmer der Unterkunft wurden von Volunteers aus verschiedenen Ländern der Welt bewohnt. Dadurch konnte ich viele neue Menschen und Kulturen kennenlernen, was die gemeinsame Zeit besonders spannend und abwechslungsreich gemacht hat.
Besonders toll fand ich die Abwechslung zwischen meinen Einsätzen in der Schule und im Spital. Ich konnte mit Kindern arbeiten, sie beim Lernen unterstützen und gleichzeitig Einblicke in das kenianische Gesundheitssystem erhalten. Besonders wertvoll war für mich, viele neue Erfahrungen zu sammeln und den Alltag vor Ort wirklich mitzuerleben.
Im Vergleich zur Schweiz habe ich gemerkt, dass teilweise weniger medizinische Materialien, Geräte und andere Ressourcen zur Verfügung stehen. Viele Dinge, die bei uns selbstverständlich sind, sind dort nicht immer vorhanden. Gerade dieser Unterschied hat mir aber gezeigt, wie flexibel und kreativ vor Ort gearbeitet wird und wie viel auch mit begrenzten Mitteln möglich ist.
Das Team vor Ort habe ich als sehr offen, herzlich und hilfsbereit erlebt. Sowohl in der Schule als auch im Spital wurde ich freundlich aufgenommen und durfte mich aktiv einbringen. Besonders spannend fand ich den Austausch über unterschiedliche Arbeitsweisen und Kulturen. Trotz der Unterschiede hatte ich das Gefühl, Teil des Teams zu sein.





In meiner Freizeit habe ich am liebsten Nairobi erkundet, verschiedene Orte besucht und Zeit mit den anderen Volunteers verbracht. Besonders schön fand ich es, gemeinsam etwas zu unternehmen, neue Menschen kennenzulernen und dabei das Leben und die Kultur in Kenia besser kennenzulernen.
Mein absolutes Highlight war die Safari in der Masai Mara. Die Tiere in freier Wildbahn zu sehen und die wunderschöne Landschaft zu erleben, war für mich etwas ganz Besonderes. Aber auch Nairobi selbst hat viele spannende Orte, Märkte und Shoppingmöglichkeiten, die man während eines Aufenthalts entdecken kann.
In Nairobi war ich hauptsächlich mit Uber unterwegs. Für mich war das eine einfache und praktische Möglichkeit, von einem Ort zum anderen zu kommen. Gerade wenn man die Stadt noch nicht gut kennt, fand ich es angenehm, das Ziel direkt eingeben zu können und nicht selbst nach dem richtigen Weg suchen zu müssen.
In meiner Unterkunft hatte ich grundsätzlich eine gute Internetverbindung über WLAN. Zusätzlich hatte ich mobiles Internet auf meinem Handy, sodass ich auch unterwegs erreichbar war und beispielsweise Uber nutzen oder mich orientieren konnte. Insgesamt hatte ich während meines Aufenthalts kaum Probleme mit dem Internet.
Während meines Aufenthalts habe ich keine bestimmte Bar besucht, die ich als die beste bezeichnen könnte. Meine Freizeit habe ich eher mit den anderen Volunteers, beim Erkunden von Nairobi und bei verschiedenen Ausflügen verbracht. Deshalb kann ich hier keine konkrete Bar empfehlen.
Während meines Aufenthalts in Nairobi war Baden für mich eigentlich kein grosses Thema und ich habe deshalb keine bestimmte Bademöglichkeit ausprobiert. Meine freie Zeit habe ich lieber genutzt, um Nairobi und die Umgebung zu entdecken und verschiedene Ausflüge zu unternehmen.
Besonders gerne habe ich das lokale kenianische Essen probiert und dadurch auch kulinarisch etwas Neues kennengelernt. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, traditionelle Gerichte wie Ugali oder Chapati zu probieren. Auch das gemeinsame Essen in der Unterkunft war für mich ein schöner Teil der Erfahrung.






Ich bin eine Supernurse, weil diese Reise mir gezeigt hat, dass Pflege und Menschlichkeit weit über Grenzen hinausgehen. Ich bin nach Kenia gereist mit dem Gedanken, meine Zeit, mein Wissen und meine Hilfe zu geben. Doch am Ende habe ich selbst so viel mehr zurückbekommen, als ich erwartet hätte. Die Begegnungen mit den Kindern, den Patientinnen und Patienten und den Menschen vor Ort haben mich tief berührt. Sie haben mir gezeigt, wie viel Freude, Herzlichkeit und Dankbarkeit auch dort vorhanden sein kann, wo vieles, was für uns selbstverständlich ist, fehlt. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich diese Menschen kennenlernen, ihre Geschichten hören und für einen kurzen Moment Teil ihres Lebens sein durfte. Diese Reise hat nicht nur meinen Blick auf meinen Beruf verändert, sondern auch auf mein eigenes Leben. Ich kehre mit einem volleren Herzen, mehr Dankbarkeit und Erinnerungen nach Hause zurück, die ich für immer in mir tragen werde.
Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern in vieler Hinsicht übertroffen. Ich bin mit vielen Vorstellungen, aber auch mit Unsicherheit nach Kenia gereist und komme mit unglaublich vielen Erinnerungen und einer grossen Dankbarkeit zurück. Diese zwei Wochen haben mir gezeigt, wie wertvoll Begegnungen mit Menschen sein können und wie sehr eine so kurze Zeit die eigene Sicht auf das Leben verändern kann.
Ich nehme viel mehr mit nach Hause als Souvenirs und Fotos. Ich nehme Begegnungen, Geschichten, neue Freundschaften und Erinnerungen mit, die mir niemand mehr nehmen kann. Vor allem nehme ich eine noch grössere Dankbarkeit für mein eigenes Leben mit. Viele Dinge, die für mich vorher selbstverständlich waren, sehe ich heute mit anderen Augen.
Vor meiner Reise hatte ich natürlich gewisse Vorstellungen davon, wie das Leben und Arbeiten in Kenia sein würde. Die Realität war jedoch viel intensiver und emotionaler, als ich erwartet hatte. Besonders die Unterschiede zur Schweiz haben mich zum Nachdenken gebracht. Gleichzeitig habe ich so viel Herzlichkeit, Offenheit und Lebensfreude erlebt, die man vorher kaum in Worte fassen kann.
Am meisten beeindruckt haben mich die Menschen. Trotz teilweise schwieriger Lebensumstände habe ich unglaublich viel Herzlichkeit, Offenheit und Lebensfreude erlebt. Besonders die Begegnungen mit den Kindern und den Menschen im Spital werde ich nicht vergessen. Ich kam mit dem Gedanken zu helfen und habe dabei selbst so viel gelernt und zurückbekommen
Emotional schwierig war für mich zu sehen, dass nicht überall dieselben Möglichkeiten und Ressourcen vorhanden sind, die wir aus der Schweiz kennen. Gerade im Gesundheitsbereich hat mich das teilweise nachdenklich und traurig gemacht. Gleichzeitig hat mir genau das nochmals bewusst gemacht, wie privilegiert wir sind und wie dankbar wir für vieles sein dürfen.


