Am 1. Juni 2026 beginnt meine Reise. Wir fliegen von Zürich nach Istanbul, dann nach Nairobi und schlussendlich nach Kisumu. Ich werde 3 Wochen vor Ort sein und beim Projekt Jevivo unterstützen. Freude herrscht!
Ich möchte die Menschen und ihre Kultur kennenlernen. Vor Ort kann ich überall unterstützen wo ich möchte. Darunter in der Landwirtschaft, z.b. auf der Teeplantage oder auch in der Schule oder im Kindergarten.
Zürich
Kisumu
Ich musste nur das Visa selbst beantragen und dafür wurde mir von Elena vom Jevivo Projekt alles nötige zugeschickt. Das Visa wurde mir dann circa 3 Tage nach Antrag zugeschickt. Die Reiseversicherung wurde von Supernurse organisiert.
Ich musste einen Hausarzt Termin vereinbaren, um mich über alle nötigen Impfungen zu informieren. Ich habe dann die Tollwut Impfung gemacht und die Schluckimpfung gegen Typhus. Beides ist aber keine Pflicht. Die Tabletten gegen Malaria habe ich ebenfalls mitgenommen.
Es galten die klassischen Einreisebestimmungen. Man braucht einen aktuellen Pass und da in den Nachbarländern der Ebola Virus ausgebrochen war, muss man sich am Flughafen noch testen lassen. Sonst sind mir keine weiteren Bestimmungen bekannt.
Es war mir wichtig alle nötigen Reisedokumente zu sammeln und nötige Impfungen zu machen. Ich musste mit meinen Arbeitgeber klären, ob die Reise möglich ist. Da ich anschliessend noch weiterreise musste ich dafür im voraus auch alles aufgleisen.
Ich habe 4-5 Tshirts und lange Hosen eingepackt. 2 dünne Langarmshirts und Mikrofaser Handtuch, Feuchttüchter und Desinfektionstücher. Cap, Sonnenschutz, einen Pulli, Medis und Pflaster, Nessecaire, Sonnenbrille etc.
Ich freue mich am meisten darauf, die Menschen und die Kultur authentisch kennenzulernen. Ich freue mich auch auf die kulinarische Vielfalt. Ich freue mich, dass ich vor Ort Menschen helfen kann und von ihnen lernen kann.
Ich habe am meisten Angst davor, dass ich mich nicht vom Leiden abgrenzen kann und das ich Menschen begegne denen man nicht mehr helfen kann, weil es keine Mittel dazu gibt. Aufgrund der aktuellen Situation habe ich Angst das der Ebola Virus sich auch in Kenya ausbreiten könnte.
Ich stelle mir vor, dass ich tolle und spannende Mensche vor Ort kennenlerne und viele eindrückliche Erlebnisse sammle. Ich denke das ich im Spital sehen werde, wie man auch mit wenig zurecht kommen muss.
Wir hatten in Zürich bereits 45Minuten Verspätung und da wir in Istanbul nur eine Stunde Aufenthalt hatten, wurde es dann etwas stressig. Trotz eines mega Sprints haben wir den Anschluss verpasst wurden dann aber von der Airline super betreut und untergebracht.
Nein es gab keine Probleme bei der Einreise. Nur die Flugverspätung hatte dazu geführt, dass wir in Istanbul Stress hatten um von A nach B zu kommen. Und da wir den Flughafen nicht kannten mussten wir uns erst orientieren.
Ich habe die Kontaktperson problemlos gefunden. Wir haben vorab die Kontaktdaten auf Whats App erhalten und konnten somit gut miteinander kommunizieren und uns schnell finden. Da der Flughafen gut beschildert war, konnten wir uns gut orientieren.
Unsere ersten Begegnungen waren sehr zurückhaltend. Wir wurden von Clifford direkt in unser Zimmer gebracht damit wir uns ausruhen konnten und haben zu Amfang niemanden aus der Gastfamilie getroffen. Es waren 2 Jugendlich anwesend welche uns aber nicht direkt begrüsst haben.
Mir gefällt am besten, dass Esmeralda und ich uns ein Zimmer teilen können und beide je ein Bett haben. Ebenso gut finde ich es, dass wir Strom im Zimmer haben und ein abschliessbares Fach. Und ich finde es super das wir nur wenige Minuten vom Projekt entfernt sind.
Die Toilette ist sehr spärlich und eine Stehtoilette aber im Projektdorf gibt es eine richtige. Eine Dusche gibt es bei der Gastfamilie auch nicht, auch das laufende Wasser ist aktuell kaputt aber auch das funktioniert im Projektdorf.
Meine Gastfamilie war Anfangs sehr zurückhalten aber am Abend sind alle etwas aufgetaut. Sie haben einen sehr lieben Umgang miteinander und die Kinder sind sehr interessiert. Am Abend wurden wir direkt zum spielen eingeladen und konnten gemeinsam Znacht essen. Die Gastfamilie besteht aus ca. 7-8 Personen.


Mein Arbeitsplatz ist das Jevivo Projekt von Elena und Dominique. Hier werden u.a. Kinder unterrichtet und unterstützt. Die Mitarbeiter sind alle sehr nett und man ist sehr viel draussen in der Natur.
Mir fehlt eine gewisse Struktur. Manchmal weiss ich nicht recht was ich machen oder helfen kann oder bekomme nur wenige Anweisungen. Ich muss immer sehr aktiv nachfragen, damit ich irgendwo mithelfen kann.
Das Team im Projekt besteht aus 1 Lehrerin welche quasi die 1.Klasse unterrichtet und zwei Personen welche den Kindergarten betreuen. Und dann gibt es noch diverse andere Personen welche aktuell für den Bau der neuen Schule verantwortlich sind. Alle vom Team sind sehr freundlich.
In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meiner Kollegin Esme und unterhalte mich mit den Kindern der Gastfamilie. Am Wochenende machen wir immer Ausflüge um die Umgebung und die Kultur besser kennenzulernen.
Innder Nähe von Kakamega kann man in einen Regenwald gehen/wandern und kann nach Kisumu fahren, dort kann man die Stadt besichtigen und auf dem Lake Victoria eine Bootstour machen und Nilpferde beobachten.
Unser Gastvater Isaac hat ein Auto und fährt uns meistens von A nach B. Wir haben aber auch ein Piki Piki genutzt (ein Motorad) um kurze Strecken zu fahren oder auch den öffenrlichen Verkehr, kleine Busse.
Da wir gleich am ersten Tag eine eSim geholt haben habe ich immer Internet. Ich habe für 4 Wochen 10GB welches relativ gut hält sofern ich die Daten immer wieder ausschalte und nicht immer laufen lasse.
Hier in Kakamega gibt es keine Bar. Hier in Kakamega gibt es keine Bar.
Hier in Kakamega gibt es keine Bar. Hier in Kakamega gibt es keine Bar.
Hier in Kakamega gibt es keine Bar. Hier in Kakamega gibt es keine Bar.
Es gibt in der Nähe einen Fluss in dem ich aber nie baden war da dieser nicht sehr sicher aussieht. Aber die Einheimischen nutzen diesen regelmässig zum schwimmen oder baden............................
Da es hier keine Restaurants gibt haben wir immer bei der Gastfamilie oder bei Einheimischen welche uns eingeladen haben gegessen. Es wird täglich sehr kulturell gekocht und es kommt immer etwas Abwechslung dazu.
Ich habe bei Jevivo in der Vorschule und in der Krippe unterstützt. Ich habe beim bauen der neuen Klassenräume geholfen. Ich habe bei landwirtschaftlichen Programmen mitgemacht. Ich konnte 2 Tage in einem Gesundheitszentrum helfen und habe dort v.a. schwangere Frauen untersucht und Babys und Kleinkinder geimpft.
Ja meine Erwartungen wurden erfüllt. Durch das Leben in Kakamega bei der Gastfamilie konnte ich die Kultur hautnah erleben. Ich hatte die Möglichkeit an jensten Programmen mitzuhelfen und mich einzubringen.
Ich nehme vorallem die eindrückliche Erfahrung des Lebens dort mit nach Hause. Die Lebensumstände sind enorm und die Kultur ganz anders wie wir sie kennen. Ebenso nehme ich viel tolle Erinnerungen mit.
Ich habe versucht mich mental auf das Leben und arbeiten dort vorzubereiten, doch dann vor Ort alles zu erleben ist nochmals ganz anders und anfangs auch schwierig sich daran zu gewöhnen. Die ersten Tage waren nicht einfach bis man wusste wie alles läuft.
Ich war überrascht wie offen, freundlich und interessiert alle waren. Auch sehr beeindruckt hat mich das nahe zusammenleben und das die Familie ein sehr enges miteinander pflegt. Es ist zwar jeder für sich selbst verantwortlich aber trotzdem ist eine grosse Gemeinschaft spürbar.
Die Hygienebedigungen im Spital waren zwar nicht enorm schlecht, doch gewisse Standards konnten aus logistischen Gründen kaum eingehalten werden. Die Hände wurde vielleicht 2-3x am Tag desinifziert und Handschuhe nur höchst selten getragen.